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Joachim Ringelnatz

* 7. August 1883 in Wurzen als Hans Gustav Bötticher; † 17. November 1934 in Berlin Den Namen Ringelnatz gab er sich erst 1919, wobei unklar blieb, was er bedeuten sollte. Er selber behauptete, er bedeute nichts. Aber es gibt Vermutungen, dass er sich am seemännischen Namen für das Seepferdchen orientiert hat: Ringelnass.

 

Bekannt wurde er als Kabarettist, Schriftsteller und Maler. In seinem bewegten Leben hat er aber auch mit vielen anderen Tätigkeiten versucht, sich über Wasser zu halten. Erfuhr zur See, wurde Hausdichter bei Kathi Kobus im Simplicissimus, betrieb in München einen Tabakladen oder sagte als Wahrsagerin verkleidet Prostituierten in Bordellen die Zukunft voraus.

 

Mit der Machtübernahme der braunen Pest erhielt er Auftrittsverbot und seine Bücher wurden beschlagnahmt oder verbrannt. 1934 starb Ringelnatz verarmt an den Folgen einer Tuberkulose.

Joachim_Ringelnatz 1930.jpg

Das Ringelnatz-Textheft

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